Für jede Lösung ein Problem

Für jede Lösung ein Problem von Kerstin Gier

Für jede Lösung ein Problem- Darum geht’s

Gerri ist die Jüngste von ihren vier Geschwistern und das schlechte Verhältnis zu ihrer Mutter wird schon dadurch deutlich, dass sie die Namen ihrer Kinder nicht weiß, allerdings die ihrer Tupperschüsseln.

Gerri ist trotz Onlinedating hoffnungslos single und verdient ihr Geld mit Groschenromanen, was ihre Familie lieber verschweigt. Kurzum, sie ist eine Enttäuschung für ihre Familie und insbesondere ihre Mutter. Auflehnen kann sie sich nicht dagegen, da sie zu harmoniesüchtig ist und so beschließt sie sich das Leben zu nehmen.

Trotz bester Planung geht das gründlich schief. Blöd nur, dass sie die Abschiedsbriefe schon verschickt hat, in denen sie so offen war, wie nie zuvor. Jetzt muss sie das Schlamassel ausbaden.

Meine Meinung

Es ist mein erstes Buch von Kerstin Gier und garantiert nicht das letzte.

Ab der ersten Seite hatte ich große Lust den Roman zu lesen und wollte ihn auch dazwischen nicht weglegen. Er ist äußerst erheiternd und die Protagonistin Gerri äußerst sympatisch. Ich finde nur nicht gut, dass diese “ganze Umbringerei” von allen Seiten bagatellisiert wird, da es das gängige Bild stärkt, dass Suizide einzig der Aufmerksamkeit dienen sollen, auch wenn die Autorin im Nachwort beteuert, dass dies nicht ihre Absicht gewesen sei. Außerdem wären die Eigenheiten der Familie lustiger, wenn sich einige davon nicht so oft wiederholen.

Fazit

Für jede Lösung ein Problem ist sehr kurzweilig und amüsant. Die perfekte Lektüre, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

 

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