Lonely

So lonely von Per Nilsson – Rezension

So lonely auf einen Blick:

Titel: So Lonely
Erscheinungsjahr: 1996
Verlag Friedrich Oetinger
175 Seiten
übersetzt  von Birgitta Kicherer

Darüber, ob man weiterliest oder das Buch wieder zurücklegt, entscheidet in der Regel der erste Satz. Hier ist das anders, denn hier fesselt schon das Inhaltsverzeichnis!

Das erste Kapitel von So lonely heißt „Was du gesehen und gehört hättest (1)“  und das letzte „Was du gesehen und gehört hättest (2)“.

Was dazwischen passiert klingt so geheimnisvoll und spannend wie es ist.

Die Handlung spielt in Schweden, wo ihm das rothaarige Mädchen mit der moosgrünen Jacke auf dem Schulweg im Bus aufgefallen ist. Ihm, das ist der Protagonist.

Wie soll ich ihn nennen?
Ich nenne ihn: Er.
Dritte Person Singular maskulinum.
Er.

Sie, das ist Ann -Katrin , alias Herztrost, weil sie seines Herzens Trost ist.
Doch dann geht er für einen Monat in die USA .
Er schreibt ihr Briefe, aber als er wieder zurück ist, ist aus Herztrost Herzschmerz geworden.

Was macht so lonely so besonders?

Die erste Liebe wird oft thematisiert, doch seltener so schonungslos ehrlich aus der Sicht eines Jungen. Es geht um die Unsicherheiten, die er durchlebt, sowie um das Versagen seiner Vernunft und Rationalität. Die Dialoge der beiden sind unterhaltsam, doch der Leser versteht mehr, als der durch seine Sinne benebelte, namenlose Protagonist.  Er leidet und jeder, der schon einmal gelitten hat, wird seinen Schmerz teilen.

So lonely wird zu Nie wieder lonely

Mit „Was du gesehen und gehört hättest (2)” musst du dich nicht zufrieden geben, denn es gibt eine lohnenswerte Fortsetzung! Die Rezension zu Per Nilssons Nie wieder lonely gibt es demnächst hier.

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